Ortsveränderliche Betriebsmittel

DIN VDE 0701 - 0702

Ortsveränderliche Betriebsmittel sind dadurch charakterisiert, dass diese über einen Stromanschluss verfügen und nicht fest verbaut.

Typische ortsveränderliche Betriebsmittel sind
  • Drucker, Monitore, Schreibtischleuchten
  • Kaffeemaschine, Wasserkocher, Mikrowelle
  • Bohrmaschine, Kabeltrommel

Warum Sie prüfen sollten

Der Unternehmer bzw. Einrichtung trägt in seinem Betrieb die Verantwortung und ist die Schlüsselfigur für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz seiner Beschäftigten bei der Arbeit. Er hat sicherzustellen, dass alle Arbeitsmittel gemäß den Bestimmungen für die vorgesehene Verwendung geeignet sind. Dies schließt nach § 5 Abs. 1 Nr. 2 DGUV auch die regelmäßige Prüfung von elektrischen Anlagen ein. Unfälle aufgrund defekter Geräte können neben immensen wirtschaftlichen Schäden auch eine lebensbedrohliche Gefahr für die Mitmenschen in der Umgebung darstellen.
Von der Kaffeemaschine bis zur Großanlage sollte alles auf seine technische Sicherheit überprüft sein. Als Faustregel kann man sagen, dass alle Geräte, die über einen Stecker verfügen oder mit dem elektrischen Netz verbunden sind regelmäßig geprüft werden müssen. Dies stellt eine gesetzliche Pflicht des Arbeitgebers dar (siehe § 3 Abs. 1 ArbSchG; § 5 Abs. 1 Nr. 2 DGUV).

Wie oft wird geprüft

Die Prüfung von ortsveränderlichen Betriebsmitteln hängt von dem Ort und des Einsatzes ab. Geräte werden hierzu in eine Gefährdungsbeurteilung unterzogen. So gehören Geräte in Fertigungsstätten, Werkstätten oder auf Baustellen einer höheren Gefährdungsklasse an als Geräte, die sich in einem Bürogebäude befinden. Geräte in Werkstätten müssen jährlich geprüft werden, Geräte in Bürogebäuden alle zwei Jahre.

Ihre Vorteile im Überblick

  • Bundesweite einheitliche Prüfung
  • Befähigte Personen nach TRBS 1203
  • Gerichtsfeste Dokumentation
  • Erstellung der Gefährdungsbeurteilung
  • Festlegung der rechtssicheren Prüffristen