Ortsfeste elektrische Anlagen

DIN VDE 0105 -100 und DIN VDE 0100 - 600

Ortsfeste elektrische Betriebsmittel sind fest angebrachte oder nur schwer bewegbare Betriebsmittel ohne eine Tragevorrichtung. Dazu gehören auch elektrische Betriebsmittel, die vorübergehend fest angebracht sind und über bewegliche Anschlussleitungen betrieben werden. Hierzu zählen Verteileranlagen, Maschinen, stationäre wie nichtstationäre Anlagen.

Typische ortsfeste Betriebsmittel:
  • Elektrische Leitungen und Steckdosen
  • Kühlschränke
  • Deckenlampen
  • Herdanlagen

Warum sollte geprüft werden

Sowohl Arbeitgeber aus dem privaten wie öffentlichem Sektor sind dazu angehalten den Schutz der Arbeitnehmer zu gewährleisten. Dies schließt nach § 5 Abs. 1 Nr. 2 DGUV auch die regelmäßige Prüfung von elektrischen Anlagen ein.
Neben der gesetzlichen Pflicht regelmäßig zu prüfen schützt eine Prüfung aber auch vor möglichen Betriebsausfällen, weil größere Schäden vermieden werden können. Auch Totalausfälle oder erhöhter Energieverbrauch können reduziert werden. Der Überblick über den Zustand bestehender Anlagen wird verbessert, defekte Geräte können instandgesetzt werden. Ausbleibende Prüfungen können im schlimmsten Fall zu Brand und Personenschäden führen.
Eine regelmäßige Prüfung der elektrischen Anlagen ist also nicht nur gesetzlich vorgeschrieben, sondern auch ökonomisch vorteilhaft.

Wie oft wird geprüft

Die Prüfung von ortsfesten Betriebsmitteln erfolgt alle vier Jahre. Bei ortsfesten Anlagen in Betriebsstätten, Räumen und Anlagen besonderer Art erfolgt die Prüfung jährlich. Nur eine ausgebildete Elektrofachkraft kann den ordnungsgemäßen Zustand der Betriebsmittel feststellen.

Ihre Vorteile im Überblick

  • Bundesweite einheitliche Prüfung
  • Befähigte Personen nach TRBS 1203
  • Gerichtsfeste Dokumentation
  • Erstellung der Gefährdungsbeurteilung
  • Festlegung der rechtssicheren Prüffristen